Montag, 28. August 2017

[Rezension] Schwer erleuchtet

Heyy ihr, :)
verzeiht mir, dass es in der letzten Woche etwas ruhiger war und von meiner Seite nichts gekommen ist. Der Urlaub in Italien war herrlich, es war wunderschön am Gardasee! Nun bin ich allerdings zurück und hab ein paar Beiträge für euch im Gepäck. :) Die erste Rezension handelt von einem sehr lustigen aber auch bewegenden Buch - seht selbst! 


Quelle: Knaur Verlag

|Informationen zum Buch|
Titel: Schwer erleuchtet
Original Titel: ---
Autor: Dieter Bednarz
Übersetzt von: ---
Seitenanzahl: 400 Seiten 
Verlag: Knaur Verlag
Preis: 9,99 €[D] | 10,30 €[A]
Reihe: --- 
Altersempfehlung: ---


|Klappentext|
»Sollten Sie jemals in Hamburg sein, sind Sie uns herzlich willkommen!« So etwas sagt man schon mal, entspannt vom Urlaub unter tropischer Sonne. Wer rechnet auch damit, dass ein paar Monate später ein orange gewandeter Mönch auftaucht, mit einem strahlenden Lächeln und ohne die Absicht, bald wieder abzureisen? Maya, die Anwältin mit Kinderwunsch, und Daniel, der Journalist in Karrierenöten, staunen nicht schlecht, als Mönch Siri ihr Leben auf den Kopf stellt. Aber wie, bitte schön, lädt man einen Mönch wieder aus? Und darf man das überhaupt? 


|Inhalt|(Achtung! Spoiler Gefahr!!)
Maya und Daniel lernten in ihrem Urlaub auf Sri Lanka den Mönch Siri kennen. Dieser traute die Beiden schließlich sogar in seinem Tempel auf buddhistische Art und Weiße, woraufhin Maya die alles verheerenden Worte aussprach, die sie nun wenige Monate später in eine eher ungünstige Lage bringen. Der Mönch folgte nämlich dem Angebot der jungen Leute, wie er sie nennt, und tanzt eines Tages im Hamburger Schnee. Urplötzlich und ohne Ankündigung steht er, in seiner orangen Robe und seinen Sandalen, vor Mayas und Daniels Tür. Die Beiden konnten ihren Augen erstmal nicht trauen. Der Mönch lebte sich schnell ein, lehrte Maya und Daniel das Loslassen und versuchte nebenbei seinen eigenen Anliegen nachzugehen. Allerdings war dies nicht so einfach wie anfangs angenommen und so kam eines zum Anderen. Die Nachbarin der jungen Leute, Mayas Mandant, ihre Angestellte, deren Yoga-Lehrerin und ein Obdachloser wurden Teil des Großen und Ganzen ... und wie Buddha lehrte - Zufälle gibt es nicht!  


|Meine Meinung|

Die Beschreibung der Protagonisten ist hier doch eine etwas schwierige Angelegenheit. Meiner Meinung nach ist doch der Mönch die alles entscheidende Person im Hintergrund, da dieser mit allen auf seine Art und Weise verknüpft ist. Der Mönch Siri ist ein Mönch wie man ihn sich vorstellt. Gutgläubig, lieb, für Jeden da, bescheiden und immer einen weisen Spruch auf Lager. Ein sehr sympathischer Charakter den man schnell in sein Herz schließt.
Die Nebenrollen übernehmen in meinen Augen definitiv Maya, Daniel und alle anderen die in die Geschichte mit verwickelt sind. Sie alle haben ihre eigene Geschichte zu erzählen die lediglich durch den Mönch mit einander verknüpft werden und sich doch mehr und mehr mit einander verknüpfen.
Die Story hörte sich schon beim Durchlesen des Klappentextes vielversprechend an -  und das ist sie auch. Anfangs dachte ich, es wird eine leichte einfache Lektüre die sich schnell mal zwischendurch lesen lässt. Das war ganz und gar nicht der Fall. Das Buch ist witzig verfasst und die Erlebnisse die der Mönch erlebt lassen einen Schmunzeln, doch die Geschichte lädt einen auch ein tiefgründig nachdenken und manche Situationen in seinem Leben mit anderen Augen zu sehen. 
Der Schreibstil des Autors war sehr angenehm zu lesen und machte es einem leicht in die Geschichte einzutauchen. Es entstanden Bilder in meinem Kopf, die mich des öfteren schmunzeln ließen - einen im Schnee tanzenden Mönch in oranger Robe und Sandalen, beispielsweise. Doch gelang es dem Autor auch die ernsten Szenen nicht ins lächerliche zu ziehen und dem Glauben die nötige Achtung zu gewährleisten. 


|Bewertung und Fazit|



4 von 5 Sternen

Eine Geschichte, die einem lehrt sein Leben in die eigene Hand zu nehmen - Zufälle gibt es nicht!


Liebe Grüße,
Eure Hanna ♡

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